Das bloggen die anderen ...Montag, 8. Februar 2010
+ + + Provider machen ernst: Telefónica plant Maut-Gebühr für Google + + +
Wirklich unvermeidlich, der Grund dahinter ist klar, die Logik noch nicht ganz. + + + Cutting Down Trees/Zombies With Hello Kitty + + + Also meine Schwester steht ja auf dieses "Hello Kitty"-Zeug, aber eine Kettensäge? + + + Online-Medien sind die Tütensuppe + + + Und auch so manch Verleger scheint zwar vermehrt online gehen zu wollen, ohne den Online-Bereich ernst zu nehmen. + + + Auf die Grünen kommt es an + + + Ich wähl ja auch grün, um wieder gutzumachen, dass ich mal die FDP gewählt habe. + + + Landesgartenschau 2018: Schoppen vor Weissbier + + + Was soll ich sagen, morgen titelt die Main Post bestimmt mit "Wir sind Landesgartenschau".
Geschrieben von Thomas Matterne
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Wenn einer eine Reise tutMontag, 8. Februar 2010
Die letzten zwei Tage war ich mal wieder viel mit der Bahn unterwegs, Regionalbahn, die richtig harte Tour also. Aber auch dort sieht man sie immer wieder, die japanischen Touristen auf Europaurlaub. Vielleicht gehört es ja zur japanischen Kultur, mindestens einmal im Leben eine Reise durchs alte Europa gemacht zu haben. Vielleicht haben die Japaner aber auch nur ein anderes, besseres Verständnis fürs Reisen.
Seien wir mal ehrlich, die wenigsten von uns können jedes Jahr die große Reise in die entlegensten Ecken der Welt - oder zumindest außerhalb unseres Kulturraums + Nordafrika - unternehmen. Und Japanern dürfte es nicht anders gehen, im Gegensatz zu uns Europäern scheinen sie diese große Reise aber häufiger als wir zumindest einmal im Leben anzutreten. Eine große Reise, bevorzugt in jungen Jahren, von der man dann sein ganzes Leben erzählen kann. Eindrücke die bleiben und mit der Gnade der Erinnerung mit jedem Jahr besser werden. Wie armselig ist da doch der deutsche Urlauber, dessen Mallorca-Trip oder Urlaub im Bayerischen Wald, die Geschmäcker sind ja verschieden, so viel Eindruck hinterlässt, dass man bei der Ankunft im nächsten Jahr schon wieder alles vergessen hat. Kurzum, von all den Dingen die wir von der japanischen Kultur lernen können, ist das Reiseverhalten vielleicht nicht das schlechtest. Und übrigens, ihr eigenes Mallorca oder eine Art Bayerischen Wald haben die Japaner ja trotzdem. Mambo ItalianoSonntag, 7. Februar 2010
Eigentlich wollte ich jetzt von meinem Besuch mit der Familie beim Italiener erzählen, um eine Begründung für ein Video meines Lieblings-YouTube-Stars Sayalessandra zu bringen. Aber was soll's?
Link zum YouTube-Video Photoshop: GoldeffektSonntag, 7. Februar 2010
Mit Photoshop können goldene Zeiten anbrechen, na ja zumindest digital betrachtet:
![]() Das obige Bild basiert auf einem Tutorial von PhotoshopTutorials.de, das ich in der Aufbereitung allerdings durchaus verbesserungswürdig finde.
Geschrieben von Thomas Matterne
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22:17
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Buchkritik: Überleben in der KirseSonntag, 7. Februar 2010
Die Angst geht um in Deutschland, was ist wenn ich wegen der Wirtschaftskrise meinen Arbeitsplatz verliere. Eine durchaus reale Angst, vor allem im zweiten Jahr der Krise. Die Talsohle mag zwar durchschritten sein und für viele heißt die Rettung noch Kurzarbeit, aber nicht jeder Arbeitgeber ist bereit sein Fachpersonal noch ein weiteres Jahr zu halten - ob er es jetzt braucht oder nicht. Da haben Ratgeber wie Überleben in der Krise aus dem Haufe Verlag ein Dauerabo auf den ersten Plätzen der Verkaufscharts.
Der günstige Taschenguide richtet sich an Angestellte, gut verdienende Angestellte. Zumindest bekommt man diesen Eindruck recht schnell, wenn man den 3. und letzten Teil des Ratgebers liest, bei dem es um Geldanlage in der Krise geht. Im Grunde kann man diesen Teil, wenn man den glaubt das Problem sei akut, auch getrost mal beiseite zu legen und sich Teil 1 widmen. Dort wird zunächst einmal analysiert wie groß die Gefahr des Jobverlustes wirklich ist. Was sind meine Kompetenzen? Wie steht mein Unternehmen im Markt da? Gibt es einen Einstellungsjobs, werden Aufhebungsverträge angeboten? Der Taschenguide bietet die ein oder andere Checkliste, aufgrund derer Ergebnisse dann eine Handlungsstrategien entwickelt werden können. Haie sind eben doch keine MenschenFreilich ist sowohl Analyse als auch Strategie auf wackligen Beinen, wenn das Titelbild des Taschenguides nur eine Illusion ist. Dort ist ein Goldfisch mit einer aufgeschnallten großen Flosse zu sehen, der Angestellte mit der Angst den Job zu verlieren, zwei Haie nähern sich ihm. Nun haben Haie seit einem gewissen Filmklassiker nicht den allerbesten Ruf, aber im Grunde sind es normale in ihren Grenzen rational handelnde Tiere - sprich, sie töten nicht emotional, man mag es auch als irrational bezeichnen. Was ich tun muss, wenn ich auf Haie treffe, lässt sich a) eintrainieren und hat b) die Sicherheit, dass sich der Hai in der Regel auch so verhalten wird, wie man es erwartet. Ich habe trotzdem ein hohes Risiko, aber es ist berechenbar. Und bei Menschen? Ich möchte das mal einfach zum Nachdenken hinstellen. Überhaupt scheint Überleben in der Krise sehr von sich selbst überzeugt zu sein, denn was zu tun ist, wenn die Kündigung doch noch kommt nimmt mit Teil 2 des Buches den wohl kleinsten Teil ein. Übrigens auch den uninformativsten, wenn man mal darüber nachdenkt. Vielleicht ja auch nur das Prinzip Hoffnung, wer weiß. Meine Bewertung: 6/10 FACTS: "Überleben in der Krise - Die besten Tipps für Angestellte" von Krausser-Raether, Hauer, DeCoite, Muschiol - erschienen 2009 bei Haufe. Das bloggen die anderen ...Samstag, 6. Februar 2010
+ + + Journalismus 2.0: Ist ein Umdenken bei den Kommentaren notwendig? + + +
Das einzige Problem ist, was Trolle abhält, hält auch andere ab. + + + Abschlussrede des falschen Hinkels (Der Große Diktator (Charlie Chaplin)) + + + Ja, sowohl in Bild als auch im Wortlaut empfehlenswert. + + + “The Page Can’t Be Found” Coolest Error 404 Pages In Web Design + + + Mein Favorit ist ja das Kätzchen im PC ...
Geschrieben von Thomas Matterne
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CMSimple - Mehr als eine NotlösungSamstag, 6. Februar 2010
In unregelmäßigen Abständen aktiviere ich das CMSimple auf meinem Webspace, vor allem dann wenn ich schnell im Internet ein Ergebnis präsentieren will, aber dennoch nicht auf den Komfort eines Content Management Systems verzichten möchte. Im Grunde tue ich CMSimple damit sogar ein bisschen Unrecht, denn auch wenn es kein CMS mit dem Rang von Typo3, Joomla oder Drupal ist, es ist dennoch ein kleines und feines CMS.
Es ist ein schnelles CMS, das nur auf PHP basiert und nicht auf eine Datenbank angewiesen ist. Die Daten selbst werden in einer einzigen HTML-Datei zusammengefasst und mittels H1-, H2- und H3-Tags strukturiert. Das hat allerdings auch schon den gravierenden Nachteil, dass diese Tags zur Auszeichnung von Texten unbrauchbar sind. Überschriften, die in H1 ausgezeichnet sind, werden automatisch zu einer eigenen Webseite - die dann auch ins Menü auf der ersten Ebene übernommen werden. Unterseiten auf diese Weise zu erstellen hat etwas gewöhnungsbedürftiges, aber man kann sich dran gewöhnen. Was CMSimple auch fehlt sind CMS-Features wie eine Nutzerverwaltung. Bilder kann man zwar hochladen, bei größeren Dateien hat das Uploadtool bei mir aber gezickt und ich musste auf ein FTP-Programm zurückgreifen. Und ein angebotener Downloadbereich war erst möglich, nachdem man den vom System angeforderten Ordner per Hand auf dem Webserver erstellte. Die Community darf nicht fehlenIm Bereich "Einstellungen" lassen sich die notwendigsten Meta-Daten eingeben und natürlich Webseitennamen, Passwort und andere üblichen Informationen anpassen. Hier hat man auch die Möglichkeit das Stylsheet zu bearbeiten, oder Vorlagen zu editieren. Templates gibt es inzwischen auch schon reichlich und wer Fragen hat, eine deutsche Community ist auch vorhanden. Die Einarbeitung gelingt einem recht schnell, die Logik ist schnell begriffen. (Irgendwann lernt man auch, das Seiten gespeichert werden müssen, bevor in den Ansichtsmodus umgeschaltet wird.) Und so eignet sich CMSimple für kleine bis mittlere Webprojekte voll und ganz, auch wenn ich die Begrenzung von bis zu 1.000 Seiten, die man manchmal liest, doch für etwas tollkühn halte.
Geschrieben von Thomas Matterne
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20:20
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So macht 3D-Kino Sinn!Mittwoch, 3. Februar 2010
Ich gebe zu das "Avatar" nicht nur wegen der dumm-simplen Story auf meiner Liste steht, sondern auch weil ich diesen Hype ums 3D-Kino nicht mitmachen will. Film ist für mich immer noch eine Geschichte, und keine technische Herausforderung. Aber ich habe meine Meinung geändert. Warum? Deshalb: Kate Beckinsale Confirmed for 'Underworld 3D'
Link zum YouTube-Video Ich möchte mich doch fast der Aussage im Blog ScreenRant anschließen: "Seeing Kate Beckinsale in tight leather (or less), in 3D, just might be the most important event in cinematic history." Ja, ich glaube, auch ich werde mir im nächsten Jahr wohl mal eine 3D-Brille aufsetzen. Für Kate Beckinsale macht man(n) da schon eine Ausnahme von seinen Überzeugungen. Das bloggen die anderen ...Mittwoch, 3. Februar 2010
+ + + Sie sind das Netz… nicht! + + +
Wenn ein Medium Angst hat von einem anderen Medium geschluckt zu werden, kommt es nun mal zu so etwas. + + + Valentines Day - Photoshop-Brushes + + + Na ja, nur so als Ergänzungslink für das untenstehende Mini-Photoshop-Tutorial. + + + Wie Sie das Facebook-Tagging richtig nutzen können + + + Der bekannt Vorteil, sich bewusst im Netz zu bewegen, statt nur passiv darin Einzug zu halten.
Geschrieben von Thomas Matterne
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19:29
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Buchkritik: Grün ist die HoffnungDienstag, 2. Februar 2010
Nein, keine Bange, jetzt wird es nicht politisch. Grün ist die Hoffnung ist kein Buch über den Aufstieg der Grünen im politischen Spektrum, sondern ein Klassiker von T.C. Boyle. Wobei, für einen echten Klassiker fand ich persönlich den Roman nicht überzeugend genug. Am Anfang hat er irgendwas, aber ab Seite 100 schleppt sich die Handlung so dahin und was am Anfang spritzig wirkt, wirkt nach einer gewissen Weile verbraucht. Es ist wie ein Feuerwerk, das nicht weiß wann Schluss ist.
Grün ist die Hoffnung war mein erstes Buch von T.C. Boyle, weil ich diesbezüglich mal meine Bildungslücke schließen wollte. Zuvor war Boyle kaum mehr als ein alternder Hippieprofessor mit lustiger Frisur. Wobei jetzt, wo ich darüber nachdenken, vor einiger Zeit habe ich auch schon mal eine Sammlung von Kurzgeschichten des Autors gelesen - die allerdings ähnlich wenig nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, wie Grün ist die Hoffnung. Der Roman erzählt die Story dreier Außenseiter, die sich anheuern lassen in einer abgelegenen Gegend der USA eine Marihuanaplantage aufzuziehen. Ein ganzes Jahr lang müssen es die Drei abgeschieden als Dopepflanzer aushalten, was nicht ganz ohne ist und auch nicht ganz formuliert. Nicht nur weil der Ich-Erzähler der Geschichte nie etwas zu Ende gebracht hat und zudem noch gehörig an Paranoia leidet. Letzteres allerdings auch nicht ganz zu Unrecht, denn in der nahegelegenen Stadt weiß eigentlich schnell jeder was die drei Kumpels dort in den Bergen anbauen - Dopepflanzer sind nicht gerade selten in dieser Gegend. Handwerklich ein hervorragendes Buch, Boyle ist zweifellos einer der großen Könner seiner Zunft. Aber wie gesagt, es ist ein Feuerwerk, an dem man sich leider auch schnell satt sehen kann. Es zieht sich etwas, und wie an Silvester neigt man auch bei Grün ist die Hoffnung irgendwann halt reinzugehen, während der Nachbar noch ein paar Raketen in den Himmel schießt. Meine Bewertung: 7/10 FACTS: Grün ist die Hoffnung von T.C. Boyle - Roman, erschienen bei dtv - 6. deutsche Auflage 2009
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